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Soul Kitchen

Darsteller

Mit Fatih Akin verbindet Moritz Bleibtreu eine langjährige Zusammenarbeit: 1999 drehte er mit Akin das Roadmovie „Im Juli“ und zwei Jahre später das Ruhrpott-Drama „Solino“. Moritz Bleibtreu lernte das Schauspielhandwerk in Paris, Rom und New York. Nach ersten Theatererfahrungen in Hamburg sowie einigen Kino- und Fernsehproduktionen gelang ihm der Durchbruch mit seiner Rolle in „Knockin’ on Heaven’s Door“, für die er u.a. mit dem Ernst- Lubitsch-Preis und mit dem Filmband in Gold für “Darstellerische Leistungen” (Nebenrolle) ausgezeichnet wurde.

Auch im Ausland ist man auf den Ausnahmeschauspieler Moritz Bleibtreu aufmerksam geworden. Spätestens seit dem Tom-Tykwer-Hit „Lola rennt“ und Oliver Hirschbiegels „Das Experiment“, für den er als “Bester Hauptdarsteller” mit dem Filmpreis in Gold ausgezeichnet wurde, gehört Moritz Bleibtreu zu den gefragtesten und vielseitigsten Schauspielern Deutschlands. Für den Bruno in der Houellebecq-Adaption „Elementarteilchen“ (Regie: Oskar Roehler) wurde er 2006 mit einem Silbernen Bären als “Bester Darsteller” geehrt. Zuletzt war Moritz Bleibtreu 2008 u.a. als Andreas Baader in Uli Edels „Der Baader Meinhof Komplex“ und 2010 in “Goethe!” zu sehen.

Adam Bousdoukos ist die Muse von SOUL KITCHEN: Er ist nicht nur Hauptdarsteller, sondern Co-Autor des Drehbuchs und das Vorbild für die Figur des Zinos. Denn neben seiner Schauspielerkarriere hat er als Gastronom eine erstklassige Performance hingelegt, seit er vor zehn Jahren eine griechische Taverne in Hamburg-Ottensen übernahm. „Der Laden war unser Zuhause“, sagt Adam Bousdoukos – und so wurde seine Taverne eben auch die wichtigste Inspiration für das Restaurant „Soul Kitchen“ im Film.

Adam Bousdoukos, Jahrgang 1974, wuchs als Sohn griechischer Eltern in Altona auf und ist seit dem Kurzfilm „Sensin – Du bist es!“ einer der wichtigsten Darsteller in Fatih Akins Filmen. Für die Rolle des Costa in „Kurz und Schmerzlos“ erhielt er 1998 den Bronzenen Leoparden in Locarno und 2001 den Adolf-Grimme-Preis. Außerdem ist er leidenschaftlicher Musiker und Coproduzent der kürzlich erschienenen CD „Ottensen Sampler“. Mit seinem Wissen über Rembetiko und griechische Soul Music hat er den Soundtrack zu SOUL KITCHEN geprägt.

Birol Ünel, geboren 1961 in der Südtürkei, lebt seit 1968 in Deutschland. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover und fiel in vielenInszenierungen als Ausnahmetalent auf – etwa in Albert Camus’ „Caligula“ und Frank Castorfs „Die Nibelungen – Born Bad.“ Er spielte zahlreiche Kino und TV-Rollen unter der Regie von u.a. Jean-Jacques Annaud, Andy Bausch, Tony Gatlif, Pia Marais oder Hiner Saleem.

Durch Fatih Akins „Gegen die Wand“ wurde er auch international bekannt. Für die Darstellung des Cahit wurde er u.a. für den Europäischen Filmpreis nominiert und als Bester Hauptdarsteller beim Deutschen Filmpreis und beim Filmfestival Türkei / Deutschland ausgezeichnet.


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