

Frankreich 2005 • 80 Min.
Der Film des französischen Biologen und Filmemachers Luc Jacquet erzählt in Bildern, die den Atem rauben, vom außergewöhnlichen Lebenszyklus der Kaiserpinguine.
Eine abenteuerliche, voller Gefahren und Herausforderungen steckende Parabel über Leben und Tod, die dominiert wird von der Liebe eines seltsamen, aber putzigen Vogels und dem Fortbestand seiner Rasse.
Diese Tierdokumentation ist als eine Erzählung angelegt, in der drei Sprecher die Perspektive der Pinguine einnehmen. Sie berichten von den jeden Februar mit Ende des antarktischen Sommers beginnenden Ritualen, die letztendlich nur einem dienen: dem Erhalt der Rasse. Luc Jacquet bezeichnet die Kaiserpinguine in seinem Film als „Volk der Verdammten“ – weil sie Jahr für Jahr die gleichen Strapazen und Gefahren auf sich nehmen müssen, weil die Reise der Pinguine häufig auch mit dem Tod vieler Familienmitglieder endet. Sei es, weil sie den Anstrengungen des langen Marsches nicht gewachsen sind, Opfer der Seeleoparden werden oder – im Fall der Küken – ein Ei frühzeitig erfriert, zerbricht oder ein frisch geschlüpfter Pinguin zur Beute von Sturmvögeln oder Raubmöwen wird.
Faszinierend ist nicht nur der anschaulich dargestellte Überlebenskampf, faszinierend sind auch die Bilder aus der unwirtlichen, an einen fremden Planeten erinnernden Eislandschaft. Passend auch die Musik der jungen französischen Sängerin Emilie Simon, die bisweilen an die fragile Björk erinnert.
Oscar® 2005 Bester Dokumentarflm
Cinema:
“Packend wie ein Thriller!”
Der Spiegel:
“Ein Tierfilm mit philosophischem Anspruch”
TV Movie:
“Die Filmsensation des Jahres”
ZDF heute-journal:
“Auf keinen Fall verpassen””