

Im Rahmen von „Kino im Hafen“ und passend zum diesjährigen Film „Das Boot“ stellt der Filmkundler Ernst Schreckenberg mit zahlreichen Filmausschnitten die beengte Welt der U-Boote filmisch und lebendig vor.
U-Boote sind in der Regel unter Wasser operierende Kriegsschiffe: Sie sollen über Wasser fahrende Schiffe mit Torpedos versenken, wie im Ersten und Zweiten Weltkrieg geschehen, oder im sogenannten „Ernstfall“ mit Atomsprengköpfen versehene Interkontinentalraketen abschießen.
Filme, die im Inneren eines U-Boots spielen, sind deshalb meistens Kriegsfilme. Es geht um Angriff, Verteidigung, Überleben.Eingesperrt in einer engen Röhre, werden auch Konflikte auf engstem Raum ausgetragen: Spannungserzeugung auf engstem Raum.
Das erzählerische Muster von U-Boot-Filmen wird anhand einiger Szenen aus bekannten und weniger bekannten Filmen aufgezeigt werden: Vom Genreklassiker „Das Boot“ über „Duell im Atlantik“ und „Eisstation Zebra“ bis zu „Jagd auf Roter Oktober“. U-Boote können aber auch eine friedlichere Rolle spielen; erinnert sei hier an die Nautilus von Kapitän Nemo in „20.000 Meilen unter dem Meer“ oder das poppige „Yellow Submarine“ der Beatles.
Und auch für Komödien taugt ein U-Boot…